FluXmeister #4

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Blog #4, Reflexion und kreatives Arbeiten an unserer Show

Nachdem wir unsere Premiere im Lorbass in Gelnhausen absolviert haben, kam es zur konstruktiven Reflexion. Folgende Dinge wurden uns klar: Wir haben den Fokus auf der Musik gehabt. Die Stücke müssen fett dargeboten werden! Das war Priorität Nummer 1. Gut so! Denn ohne den unterstützenden Aspekt Wiedererkennungswert gibt es drei Aspekte die absolut stimmen müssen:

  1. Die Kompositionen und Arrangements müssen stark sein und Kraft haben
  2. Der Sound muss hervorragend sein
  3. Jeder in der Band muss eine klare und durchdrungene Vorstellung haben von dem was er tut und der Attitüde mit der er anbietet

Ohne diese Aspekte zu erfüllen, braucht man nicht loslegen. Aber natürlich kommen noch viele Aspekte hinzu, um eine fesselnde Show, welche die Leute begeistert anbieten zu können. Und wenn es dann zum Gig selbst kommt, dann werden diese Dinge klar. Erschließen sich von selbst. Daher haben wir entschieden erst mal die oben genannten Aspekte am Start zu haben und mit der Erfahrung der ersten Performances weiter zu entscheiden, was wir wie verändern und entwickeln.

Folgende Dinge sind wir nach Feedback und Gesprächen innerhalb der Band angegangen:

  • Wir arbeiten mit unterschiedlichen Tunings und unterschiedlichen Sounds, was ein Wechseln der Instrumente während der Show unumgänglich macht. Aber die dadurch entstehenden längeren Pausen nehmen den Zug aus der Nummer raus.
  • Wenn Leute unsere CD nicht kennen, sprich mit unserer Musik nicht vertraut sind, gilt es den Fokus auf leichter verdauliches Material zu legen
  • nicht zu laut, nicht zu lang

Ich habe eine neue Setlist gebaut, die wir so spielen können, dass wir zum Wechseln der Instrumente keine Pause mehr haben, sondern mit Intros oder ähnlichem einen permanenten Flow in der Show haben. Nach dem Applaus für die abgeschlossene Nummer beginnt sofort das nächste Stück.

Die Playlist ist gekürzt um ein paar Bretter, die in ungeraden Metren und mit schwerem tiefen Charakter daherkommen.

Seb hat zwar Spaß mit der neuen Anlage und den damit einhergehenden Möglichkeiten. Aber es soll Freude und keine Schmerzen bereiten uns Live zu erleben ;-).

Und was soll ich sagen. Einfach spannend mit selbstkritischen guten Leuten zusammen zu arbeiten. In Kürze haben wir diese Entscheidungen getroffen und gepunktet. Der zweite Gig in Heidelberg hat sofort gezeigt, dass wir einen großen Schritt nach vorne gekommen sind. Wir hatten die Leute von Anfang bis Ende und haben nicht nur Kraft unserer Songs und unseres Konzeptes überzeugt, sondern auch das Feedback bekommen, dass es spannend war unserer Show zu folgen.

Natürlich fallen immer noch Dinge auf. Und es wird weiterhin spannend sein zu schauen, welche Songs für welches Publikum funktionieren und welche nicht. Aber in Sachen Präsentation war das ein großer Schritt nach vorne. Well done guys!!

Wir tun, lernen und entwickeln. Und ihr könnt uns dabei erleben und kreatives Wirken hautnah miterleben. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr diese Spannung mit uns gemeinsam nachvollziehen möchtet. Ich halte euch auf dem Laufenden.

 

Beste Grüße

Joachim

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