Frank-Schirmer

Frank

Mein Vater hat mir die Liebe zur Musik mitgegeben. Mit Hilfe der alten Tonbandaufnahmen, die allesamt die Helden der Label, Stax, Motown und Atlantic enthielten, hat er in mir die Begeisterung für den Groove und schwarze Stimmen ausgelöst. Von der Gitarre zu diesem Zeitpunkt keine Spur.

Später kam ich über meine ältere Cousine mit Queen in Berührung. Und damit auch mit meinem ersten Helden am Instrument. Die Beschäftigung mit Queen hat mich dann zum Classic Rock geführt und auch deren Vorbildern aus dem Blues.

Da ich schon einige Jahre auf einer „echten“ Brettholzgitarre meinen Vorbildern nacheiferte, wollte ich unbedingt das Instrument erlernen. Nicht nur die Musik faszinierte mich, auch das ganze Drumrum: Wie kommt es zu dem abgefahrenen Sound? Welches Holz braucht es für eine tolle Gitarre? Was ist mit Physik? So habe ich mit ca. 15 Jahren nicht nur intensiv begonnen mich mit der Gitarre zu beschäftigen, sondern auch mein erstes Instrument gebaut und begonnen mich mit Gear im Allgemeinen intensiv zu beschäftigen. Musikalisch war ich ziemlich autodidaktisch unterwegs, bis sich mit Joachim die Wege kreuzten. Eine erste Band war am Start.

Ab Anfang der 90er schwappten die Bands aus Seattle und das gesamte Spektrum rüber. Sie brachten die Erkenntnis, dass es mehr gibt als den 4/4 Takt. Nachdem sich die Wege mit Joachim trennten, der in den Wirren der Adoleszenz verloren ging, machten wir als Trio weiter. Noch stärker inspiriert vom Grunge der Westamerikaner. Immer noch mit dem Anspruch eigene Songs zu spielen.

Später folgte eine Zeit der Cover-Musik, und auch eine Rückkehr zu meinen Wurzeln. Stax, Motown und Atlantic waren wieder angesagt. Der Groove hatte mich wieder gepackt und hält mich bis heute fest.

Der Wunsch nach eigener Musik schlummerte jedoch immer noch in mir und Joachim hat ihn erneut geweckt. Durch die Jahre haben wir uns mal gefunden, mal wieder verloren, zeitweise überhaupt keinen Kontakt gehabt. Aber der Umgang war immer geprägt von gegenseitigem Interesse und Respekt. Ich hoffe das bleibt so und es entsteht noch viel Musik, die mir Quelle der Inspiration ist und Kraft gibt.

Vielen Dank sagt Frank.

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